字幕ほにゃく犬のウハウハほにゃく日記

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シュミット首相の言葉

 備忘録として。シュミット元首相自身が国防軍(第三帝国時代の、ドイツ陸空海軍の総称)にいたから、国防軍の戦争犯罪をさらけ出す巡回展には我慢ならなかったのだろう。こういう試みを「極左」と決めつけ、マゾ的だと発言していたとは、にわかに信じられなかった…。

 

„Wir haben in den vergangenen Jahren anhand einer Wanderausstellung erlebt, wie einige die Millionen deutscher Soldaten des zweiten Weltkrieges in braunen, schwarzen und feldgrauen Uniformen in einen Topf geworfen haben. Dergleichen linksextremistische Meinungen sind nicht verboten, sie sind gleichwohl gefährlich.“ — Helmut Schmidt, Ehemaliger Bundeskanzler, Welt am Sonntag am 21.12.1997

 

„Mir hat der Katalog gereicht. Schon der ist allzu einseitig. Es gibt Leute, die einen gewissen autosuggestiven Masochismus gegenüber dem eigenen Land für ihre Aufgabe halten. Dazu gehört Hannes Heer …, dazu gehört Jan Philipp Reemtsma. Das gibt es in jedem Land …“ — Helmut Schmidt, Ehemaliger Bundeskanzler, Süddeutsche Zeitung am 23.12.1998 auf die Frage – Finden Sie Ihre Erlebnisse als Soldat in der Wehrmachtsausstellung wieder?

 

„Was mich beschäftigte, war die Schizophrenie des Ganzen: Man wusste, dass man einem absurden Regime dient – verbrecherisch war es für mich immer noch nicht, obwohl mir der Freisler klarmachte, dass da zum Teil Verbrecher am Werk waren -, aber gleichzeitig wollte man gegenüber dem Land seine Pflicht als Soldat erfüllen.“ — Helmut Schmidt, Ehemaliger Bundeskanzler, Spiegel Interview “DIE SCHIZOPHRENIE DES GANZEN”